Heimat zum Ausmalen

Einen wunderschönen Artikel über mein Malbuch für Kindern hat Petra Diederichs für die Osterausgabe der Rheinischen Post verfasst. Nachzulesen ist er hier

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Krefelder Atelier-Ausstellung A 45

Im Rahmen der herbstlichen Krefelder Atelier-Ausstellung „A45“ lade ich für den 5. und 12. November sehr herzlich in mein Atelier auf dem Grönkesdyk 9 in 47803 Krefeld ein.

Unter dem Titel „Magst du mich?“ geht’s bei mir diesmal um Familiengeschichten und Beziehungskisten: Neue Zeichnungen und Acrylarbeiten widmen sich jenen Fragen des Zusammenlebens, auf die wir alle immer wieder Antworten finden müssen. Daneben gibt es – wie immer – einen Überblick über weitere neue Arbeiten und den Werkbestand.

Meine Gäste sind Marlies Pufahl aus Liederbach am Taunus mit keramischen Skulpturen für innen und außen sowie Beata Gruca-Wepa aus Opole, Polen, mit Aquarellen.

Weitere Einzelheiten zum Atelier-Rundgang finden sich hier.

Das Atelier ist an beiden Sonntagen von 11-18 Uhr geöffnet.

 

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Grenzgänger kommen nach Krefeld

Seit den ersten konzeptionellen Überlegungen zu dieser Ausstellung hat sich
in sehr kurzer Zeit sehr viel verändert. Wir sind auf dem Weg zurück in Zeiten,
in denen wir alle Grenzgänger waren, sobald wir unser Land verließen. Doch nicht
genug damit, dass das einst grenzenlose Europa inzwischen Vergangenheit ist,
auch in unseren Köpfen werden zunehmend wieder Grenzen eingezogen.

Wie weit wir uns in unserem gesellschaftlichen und politischen Alltag von
jenem Grenzbegriff entfernt haben, den der Philosoph Konrad Paul Liessmann
als die Freiheitserfahrung schlechthin bezeichnete, weil „Grenzen als
menschengemachte Konventionen nie absolut sind, sondern die Grenzüberschreitung
immer möglich machen“, zeigt zum Beispiel der Blick in soziale Netzwerke, in
denen bestenfalls die Grenzen des guten Geschmacks eingerissen werden. Schon
längst geht es nicht mehr um den von Erkenntnisdurst gespeisten Wunsch, die
Grenzen der eigenen Beschränktheit zu sprengen und weiterzugehen oder faustisch
gesprochen, herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält. Zunehmend
erleben wir vielmehr die Etablierung gewollter Intoleranz, die Abschottung und
Ausgrenzung all dessen, was als anders und damit eo ipso als bedrohlich gilt.

In dieser Situation vereint diese Ausstellung vier Künstler, die
als polnische Bürger mit deutschem Hintergrund sozusagen auf der Grenze
geboren sind, in eine Welt hinein nämlich, die geprägt war und ist von zwei
Mentalitäten, zwei Sprachen, zwei Kulturen, eine Welt, in der Grenzerfahrung
nicht nur unvermeidlich, sondern maßgeblicher Bestandteil der Sozialisation war.

Welche Rolle spielt dieser alltägliche Grenzgang in ihrem Lebensweg? Welchen
Einfluss hat er auf ihre Weltsicht, auf ihr künstlerisches Schaffen genommen?
Lassen sich Erfahrungen formulieren, die zumal in unserer heutigen Zeit von
besonderer Bedeutung sein können? Die Ausstellung versucht, auf diese und andere
mögliche Fragen Antworten zu geben.

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Krefelder Atelier-Ausstellung A43

Zur 43. Krefelder Atelierausstellung „A-Gang“, an der diesmal fast 30 Künstlerinnen und Künstler in 12 verschiedenen Ateliers teilnehmen, lade ich sehr herzlich für
Sonntag, den 6. und 13. November 2016, 11-18 Uhr, in mein Atelier am Dyk, Grönkesdyk 9 in 47803 Krefeld ein.

Unter dem Titel „On the road“ zeige ich eine Reihe neuer Arbeiten, die nicht nur unterwegs entstanden sind, sondern das Unterwegs zum Motiv machen. Präsentiert werden neben Aquarellen und expressionistischen Acrylarbeiten diesmal auch experimentelle Collagen.

Als Gast stellt der Bildhauer Stanislaw Kowalczyk aus Lubliniec, Polen, einige seiner beeindruckenden Skulpturen aus, die sich zum Teil mit der aus seiner Sicht bedrückenden politischen Situation in seiner Heimat auseinandersetzen.

Krefelder Atelier-Rundgang „A43“
Sonntag, 6. und 13. November 2016, 11-18 Uhr

Flyer A43

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„Grenzgänger“ in Bad Doberan

Unterstützt von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. lädt die Galerie Roter Pavillon in Bad Doberan vom 8.10. bis zum 19.11. zu einer Ausstellung ein, in der vier Künstler aus zwei Ländern unter dem Titel „Grenzgänger“ Stellung zu einem inzwischen auch im vereinten Europa wieder aktuellen Thema nehmen.

Die Wahl der Beteiligten, die mit deutschem Hintergrund alle aus Polen stammen, teilweise aber inzwischen in Deutschland leben, vollzog sich nicht zufällig:

Als sozusagen auf der Grenze Geborene wuchsen sie in einer Welt auf, die geprägt war und ist von zwei Mentalitäten, zwei Sprachen, zwei Kulturen, in einer Welt also, in der Grenzerfahrung nicht nur unvermeidlich, sondern maßgeblicher Bestandteil der Sozialisation war.

Welche Rolle spielt dieser alltägliche Grenzgang in ihrem Lebensweg? Welchen Einfluss hat er auf ihre Weltsicht, auf ihr künstlerisches Schaffen genommen? Lassen sich Erfahrungen formulieren, die zumal in unserer heutigen Zeit von besonderer Bedeutung sein können? Die Ausstellung versucht, auf diese und andere mögliche Fragen Antworten zu geben.

Die Vernissage findet im Rahmen der „Bad Doberaner Kulturnacht“ am Samstag, den 8.10.2016 ab 17 Uhr statt. Die Künstler (Jola Golenia-Mikusz, Mauga Houba-Hausherr, Jan Masa und Damian Pietrek ) sind anwesend.

Sonstige Öffnungszeiten: mittwochs bis samstags, 14-17 Uhr

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Galerie Roter Pavillon zeigt „Grenzgänger“

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„Zgliszcza | Trümmerland“ im Muzeum Śląska Opolskiego

Im Rahmen der Oppelner Kulturtage stellt die Krefelder Malerin Mauga Houba-Hausherr unter dem Titel „Zgliszcza / Trümmerland“ im Muzeum Śląska Opolskiego im polnischen Gora Sw. Anny vom 4. Oktober an eine Serie von Bildern aus, die in der Auseinandersetzung mit Kurzgeschichten des wohl prominentesten Vertreters der sog. Trümmerliteratur der deutschen Nachkriegszeit, Wolfgang Borchert, entstanden sind.

Das Faszinierende an dessen Texten sei, so Mauga, dass in ihnen hinter Trümmern, Staub und Leid immer auch eine tiefe Humanität und Hoffnung aufscheine. Eben das sei in unseren Tagen wichtiger denn je.

Die Ausstellung war zuvor im Museum Edith Stein in Lubliniec zu sehen.

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Wystawa nosi tytuł „ZGLISZCZA” i nawiązuje do prozy niemieckiego pisarza Wolfganga Borcherta twórcy z epoki tzw. Trümmerliteratur (literatury zgliszcz), która nastąpiła po zakończeniu ii wojny światowej i charakteryzowała się dużym ładunkiem
emocjonalnym powstałym na skutek tragicznych doświadczeń wojennych. Do każdego obrazu załączyła fragmenty jego powieści. Tak więc malarstwo i literatura przenikają się nawzajem tocząc wstrząsający dialog. Tak jak proza dawno nieżyjącego niemieckiego pisarza (zmarł w 1947 r.) pełna jest emocji tak i malarstwo Maugi aż od niej kipi. W tych obrazach artystka zaangażowała swój talent i emocje przeciwko wojnom, gdziekolwiek się toczą. Teraz Mauga krzyczy: Nie!

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Mauga trifft SKF

Einladung zur Bilderausstellung im Sozialdienst katholischer Frauen am 29. September 2016 um 18 Uhr in den Räumen der Geschäftsstelle des SkF, Blumenstr. 17 – 19, 47798 Krefeld

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Die in Krefeld lebende polnische Künstlerin wird anhand einer Auswahl ihrer Gemälde ihr Werk und ihre Arbeitsweise erläutern. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zu einer näheren Betrachtung, zum Austausch und zum Kauf der Bilder.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 22. September 2016 in der Geschäftsstelle:
Tel.-Nr. (0 21 51) 63 37-0 oder E-Mail: sekretariat@skf-krefeld.de

Mit freundlichen Grüßen

Ulla Dietz
Vorsitzende

Helga Spang
Vorstandsmitglied

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